Unsere Fellnasen ziehen ein . . .

 . . . die Näpfchen waren unberührt . . . die Katzentoilette wurde nicht benutzt und ich vermißte die Schmusestunden . . . nun war klar . . . wir wollten einem Kätzchen ein neues Zuhause geben. Also deckten wir uns mit Büchern über Katzen und deren Haltung ein und kauften einen kleinen Kratzbaum und verschiedene Spielsachen. Am kommenden Wochenende war es dann soweit. Wir fuhren mit einer Transportbox ins Tierheim. Dort wurden wir freundlich empfangen und gut beraten. Uns wurde bei einer Wohnungshaltung empfohlen gleich zwei Kätzchen zu nehmen. Da für uns nur die Haltung in der Wohnung in Frage kam, weil wir an einer dicht befahrenen Hauptstraße wohnen und die diagonal verlaufende Straße der Autobahnzubringer ist, waren wir einverstanden zwei Kätzchen ein neues Zuhause zu geben. Nun war es soweit, wir durften die Samtpfoten anschauen und ich verliebte mich gleich in ein rotgetigertes Geschwisterpäärchen. Die Beiden schauten uns neugierig, aber noch scheu an . . . da war es um mich geschehen. Es war Liebe auf den ersten Blick. Doch dann kamen mir Zweifel. Konnten wir den Fellnäschen gerecht werden? Würden sie sich in der Wohnung wohl fühlen und glücklich sein? Ich war so verunsichert, das wir mit leerem Katzenkorb wieder nach Hause fuhren. Schon im Auto wußte ich, das es ein Fehler war und mir gingen diese süßen Samtpfoten nicht mehr aus dem Kopf.

Zuhause angekommen wälzte ich wieder meine Katzenbücher und erkundigte mich im Internet über Wohnungskatzen und deren Haltung. Nachdem ich alles "studiert" hatte, war die endgültige Entscheidung gefallen. Wir gestalteten die Wohnung etwas um. Spielanregungen wurden geschaffen und giftige Pflanzen wurden entfernt und dann fuhren wir wieder ins Tierheim, in der Hoffung, das unsere Beiden noch da waren . . . sie waren noch da. Dieses Mal gab es kein langes Überlegen mehr. Wir wurden wieder freudig empfangen und durften uns die Fellnasen noch mal anschauen. Sie schauten uns mit ihren großen Augen an, als wollten sie sagen . . . "Na, ohne uns ist es eben langweilig bei Euch, gell?"

Mit zwei süßen, roten Katzen in der Transportbox und überglücklich fuhren wir wieder nach Hause. Stella war anfangs sehr verschreckt und scheu, während Genio gleich die Wohnung erkundete und sich gleich streicheln ließ. Stella schaute sich viel von Genio ab und wurde langsam, aber sicher immer zutraulicher. Jeden Tag erleben wir neue, spannende und lustige Momente mit den Beiden. Jede Minute ist etwas besonderes, die wir in vollen Zügen genießen. Keine Sekunde habe ich meinen Entschluß bereut . . . im Gegenteil . . . wir möchten die Beiden keinen Tag missen. Sie jagen sich durch die Wohnung, schlafen stets in unserer Nähe und holen sich pünktlich ihre Streicheleinheiten ab.

Wir danken dem Tierheim Ludwigsburg Hoheneck für die freundliche und gute Beratung.

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